Und der Zukunft zugewandt (2018)
Warum? | 108 minuten

Und der Zukunft zugewandt
Und der Zukunft zugewandt
Drama
Kinostart: 28.11.2018 (Weltpremiere)
Regie: Bernd Böhlich
Drehbuch: Bernd Böhlich
Darsteller: Nicolai Borger, Dmitry Brauer, Karoline Eichhorn, Vladislav Grakovskiy
Drehort: Deutschland

Inhaltsangabe - Und der Zukunft zugewandt

Antonia Berger kommt 1952 in die Deutsche Demokratische Republik und will hier mit ihrer Tochter Lydia neu anfangen. Nachdem sie in den 1930ern als begeisterte Kommunistin in die UdSSR gegangen war, hatte man sie dort zu Unrecht der Spionage verdächtig, verurteilt und mehrere Jahre in ein Gulag gesteckt. Natürlich will sie diesen Teil ihrer Vergangenheit gern hinter sich lassen, doch dass die Partei ihr nahelegt, ihre schrecklichen Erfahrungen im Arbeiterlager von Vorkuta geheimzuhalten, ist trotzdem ein schwerer Schlag.

Rezensionen - Und der Zukunft zugewandt

  • SpielFilm
    Der deutsche Filmemacher Bernd Böhlich ("Bis zum Horizont, dann links!") hat die Figur des Dorfpolizisten Horst Krause geschaffen und die beliebte Figur auch als Hauptperson mehrerer TV-Spielfilme ("Krauses Fest") inszeniert. Böhlich, der selbst in der DDR gelebt hat, nimmt sich in diesem Kinofilm eines wenig bekannten Kapitels aus den Anfängen des sozialistischen Staates an. Zu Lebzeiten Stalins, aber auch danach dürfen deutsche Kommunisten, die aus sowjetischer Lagerhaft in die DDR zurück. [mehr..]
    6 / 10
    Veröffentlicht: 02.09.2019
  • epd Film
    1952 kommen drei Kommunistinnen nach Jahren im sowjetischen Arbeitslager in die DDR. Statt eindimensionaler Helden zeichnet der Film ambivalente Figuren in einer schwierigen gesellschaftlichen Situation [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 23.08.2019
  • Filmstarts
    Wenn es um Vergangenheitsbewältigung ging, lag der Fokus im deutschen Kino lange auf dem Dritten Reich, dem Holocaust, dem Zweiten Weltkrieg. Immer stärker kommt in den vergangenen Jahren mit der DDR jedoch auch die andere deutsche Diktatur des 20.... [mehr..]
    Veröffentlicht: 25.06.2019
  • Programmkino
    1952 wird Antonia Berger (Alexandra Maria Lara) aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Jahrelang hatte sie im fernen Sibirien in einem sowjetischen Gulag eingesessen, nicht etwa, weil sie eine Nationalsozialistin, sondern obwohl sie Kommunisten war. Ihre elfjährige Tochter Lydia (Carlotta von [mehr..]
    Veröffentlicht: 18.06.2019
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