Pieta (2012)
104 minuten

Pieta
Pieta
Drama
Kinostart: 26.04.2013 (Österreich)
Regie: Ki-duk Kim
Darsteller: Min-soo Jo, Eunjin Kang, Jae-rok Kim, Jung-jin Lee, Jin Yong-Ok
Drehort: Süd Korea

Inhaltsangabe - Pieta

Kang-do ist ein scheinbar gefühlloser Mann, der arme Handwerker mit perfiden Methoden zu Krüppeln macht, damit sie über die Versicherungssumme ihre Schuldenbei seinem Boss begleichen können. Da tritt eine geheimnisvolle Frau in sein Leben, sie verfolgt ihn, drängt in seine Wohnung, spült und kocht für ihn, obwohl er sie brutal ab zu wehren versucht.

Videos - Trailers

Rezensionen - Pieta

  • Filme Ring
    Die Schaffenskrise des unter Depressionen leidenden Kim-ki Duk (Bad Guy; Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling) scheint überwunden. Nach dreijähriger Abschottung und einem Leben in den Bergen jenseits der Filmindustrie (festgehalte... [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 24.04.2013
  • SpielFilm
    "Hast du schon mal Cheonggecheor von oben gesehen", wird Lee Kang-do von seinem Opfer gefragt. Gemeinsam erklimmen sie das Dach eines Gebäudes, eine surreale Situation, wenn Peiniger und Schuldner den Ausblick auf den ehemals wirtschaftsstarken Stadtteil von Seoul genießen. Als Motor der Industrialisierung galten einst die mittelständischen Metallwerkstätten, die nun im Zuge der Immobilienspekulation durch neue, immer größere Hochhäuser ersetzt werden. [mehr..]
    Veröffentlicht: 10.11.2012
  • Filmstarts
    Es ist erst ein paar Monate her, dass man den koreanischen Regisseur Kim Ki-duk in seiner dokumentarischen Selbstbespiegelung „Arirang" beobachten konnte: Ein schonungsloser Blick in eine ausgebrannte und von Schuldgefühlen gemarterte Künstlersee... [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 11.10.2012
  • critic.de
    Genialer Film-Philosoph oder Arthouse-Scharlatan? Auch der neueste Film Kim Ki-duks lässt keine endgültige Antwort zu.
    „Der 18. Film von Kim Ki-duk“ mit dieser Schrift wird Pieta eröffnet, und diese Info an den Anfang des Films zu stellen ist konsequent, ob sie nun als Warnung oder als Versprechen gelesen wird. Der koreanische Regisseur wird von Cineasten schließlich gleichermaßen geliebt wie gehasst, als Prophet des Arthouse-Kinos verehrt oder als Aufschneider abgetan, der die Zuschauer wahlweise mit Pseudo-Tiefsinn zu betören oder mit nihilistischen Gewaltorgien zu schocken versucht. Für seine Kritiker ist Kims Rückgriff auf drastische Gewaltdarstellung platte Effekthascherei, für seine Befürworter Ausdruck seines Menschenbilds oder Mittel einer schonungslosen Gesellschaftsanalyse. Für die einen ist seine Obsession für vergewaltigte oder sich prostituierende Frauen Beweis einer misogynen Grundhaltung, für die anderen gar versteckte Patriarchatskritik.
    [mehr..]
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