Nine (2009)
90 minuten

Nine
Nine
Musical
Romantik
Kinostart: 03.12.2009 (Weltpremiere)
Regie: Rob Marshall
Darsteller: Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Penélope Cruz, Judi Dench, Nicole Kidman, Kate Hudson, Stacy Ferguson
Drehort: Italien, USA

Inhaltsangabe - Nine

Für film Nine liegt noch keine Filmhandlung vor.

Rezensionen - Nine

  • critic.de
    Wenn von Nine die Rede ist, dann rücken die Darsteller ins Zentrum: Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Judi Dench, Nicole Kidman, Kate Hudson, Sophia Loren. Es sei gleich vorneweg gesagt: Sie bilden kein Ensemble, sondern bleiben zu jeder Zeit Solo-Schauwerte in einem Effektkino, das seine Mittel nicht beherrscht. Immer wieder kehrt Regisseur Rob Marshall (Die Geisha, Memoirs of a Geisha, 2005) zu einer großen Musical-Bühne zurück, auf der er seine Stars ins Scheinwerferlicht stellt, sehr freizügig (Cruz) oder auch ganz angezogen (Dench). Da singt und räkelt sich etwa Penélope Cruz, macht sich zum bereitwilligen Objekt der sexuellen Begierde für den Angehimmelten und gleichzeitig für den Zuschauer. Rob Marshall nutzt die Bühne als Paralleluniversum, in dem die Figuren ihrer angeblichen Lust oder ihren Gedanken in Gesangsform freien Lauf lassen. Als Inszenierungsmethode für die Musicalelemente ist der Einsatz der Bühne einigermaßen bieder, vor allem etabliert er aber ein frontales Verhältnis: die Sänger auf der einen Seite, ihre Adressaten auf der anderen. [mehr..]
    Veröffentlicht: 13.02.2010
  • Filmstarts
    Wenn ein Film mit einem Budget von 45 Millionen Dollar mehr als 170 Millionen allein an den amerikanischen Kinokassen einspielt und zudem sechs Oscars (darunter auch „Bester Film“) abräumt, dann muss nach den aktuell in Hollywood geltenden Geset... [mehr..]
    4 / 10
    Veröffentlicht: 00.00.0000
  • SpielFilm
    Nachdem er bereits für Filme wie "La Strada" (1954) oder "La dolce vita" (1960) gefeiert worden war, legte der italienische Autor und Regisseur Federico Fellini 1963 das teils autobiographische Drama "8½ (Achteinhalb)" vor. Darin erzählte der Filmemacher von einem Regisseur, der, gebeutelt von Erfolgsdruck und Frauenproblemen, eine massive Regieblockade entwickelt. Während ihm Produzenten und Filmteam im Nacken sitzen, sieht er sich nicht mehr in der Lage, einen sehnlichst erwarteten nächst. [mehr..]
    Veröffentlicht: 00.00.0000
  • KultHit
    Eigentlich erübrigte es sich, über diesen Film eine Kritik zu verfassen. Einen grottenschlechten Film kann man verreißen, einen guten über den grünen Klee loben, einen soliden immerhin noch würdigen. Dieser Streifen ist weiter nichts als viel Musik um viel heiße Luft, aufgeblasen von jede Menge weiblicher Stars."Nine" ist ein Musicalfilm, und Regisseur Rob Marshall ("Die Geisha") hatte mit einem anderen Streifen dieses Genres, "Chicago" (2002) einen Riesenerfolg gelandet. Mit dem aberwitzigen und krausen Klamauk um die Blockaden in Hirn und Hoden eines italienischen Filmregisseurs wird ihm das eher nicht gelingen – trotz der zum Kopfschütteln reizenden insgesamt vier Oscar-Nominierungen, u.a. für Penélope Cruz ("Volver - Zurückkehren", "Vicky Cristina Barcelona") in der Kategorie Beste Nebendarstellerin. Aber in Hollywood wundert schon lange nichts mehr.Warum man ein Musical über den Fellini-Kultfilm "81/2" auf die Bühne bringen will, ist schon kurios genug – schließlich sind Musicalfreunde nicht unbedingt identisch mit Arthouse Film-Liebhabern. Am Broadway tat man es dennoch, und zwar durchaus mit Erfolg: "Nine" brachte es in der Bühnenversion von 1982 zu einem "Tony", dem Theater-Pendant zum "Oscar", ein Revival 2003 lief ebenfalls mit Erfolg. Beide Male spielten zwar nicht Italiener wie Marcello Mastroianni in der Filmvorlage, aber mit Raul Julia  ("Die Addams Family") und Antonio Banderas ("Shrek der Dritte", "The Code – Vertraue keinem Dieb") immerhin glutvolle Latin Lovers die männliche Hauptrolle. Und jetzt kommen wir zum eigentlich Lächerlichen des Films: den knochentrockenen und spindeldürren Briten Daniel Day-Lewis ("Gangs of New York", "There Will Be Blood"), einen ansonsten höchst lobenswerten und begabten Mimen, mit diesem Part zu betrauen, ist ein absoluter Witz. Sicher, der gestandene Method Actor kann im Prinzip Alles spielen, weil er sich in jede Rolle perfektionistisch hinein kniet. Aber in dieser Rolle wirkt er nur peinlich, besonders im Bett mit der herrlich vulgären Penelope Cruz, seiner Film-Geliebten. Eine ebensolche Fehlbesetzung ist die immer ein wenig verkrampft spielende Nicole Kidman ("Der Goldene Kompass", "Australia") als anämischer Klon der legendären Trevibrunnen-Baderin Anita Ekberg ("La Dolce Vita").Ansonsten wird in "Nine" viel getanzt und mehr oder weniger gut gesungen, die Damen versuchen sich gegenseitig die Show zu stehlen, Sophia Loren erscheint als Geist und Fergie von den Black Eyed Peas lässt Busen, Haare und Stimme wogen. Nur Italien-Feeling, das will partout nicht aufkommen. Die rüde Videoschnitt-Technik lässt noch nicht einmal ein Eintauchen in Rhythmus und Bewegung zu – tödlich für jeden Tanz- und Musicalfilm. Man muss kein Kenner und Freund von Fellini-Filmen sein und auch kein Musical-Hasser, um diesen Film nicht zu mögen. Dann doch lieber "My fair Lady" im Stadttheater. [mehr..]
    2 / 10
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