Siebzehn (2017)
103 minuten

Siebzehn
Siebzehn
Drama
Kinostart: 28.04.2017 (Österreich)
Regie: Monja Art
Drehbuch: Monja Art, Monja Art
Darsteller: Anaelle Dézsy, Susanne Gschwendtner, Martina Poel, Alexandra Schmidt, Christopher Schärf, Elisabeth Wabitsch
Drehort: Österreich

Inhaltsangabe - Siebzehn

Die 17-jährige Paula ist verliebt in Charlotte. Doch Charlotte ist mit Michael zusammen und die zwei wirken glücklich miteinander. Jeder kleine Hoffnungsschimmer entpuppt sich wieder als Enttäuschung. Immer, wenn Paula versucht, sich von Charlotte zu lösen, kommt Lilli ins Spiel. Lilli nimmt weder auf andere Rücksicht noch auf sich selbst. Als gäbe es kein Morgen. Paula kann sich dieser vermeintlichen Leichtigkeit kaum entziehen. Umso schmerzhafter ist die Erkenntnis, dass es ein Morgen gibt.

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Rezensionen - Siebzehn

  • SpielFilm
    Obwohl es mit "Raus aus Åmål" und "Blau ist eine warme Farbe" zwei prominente und oft genannte Beispiele gibt, sind Coming-of-Age-Filme mit weiblichen Hauptfiguren weitaus seltener als mit männlichen. Ähnliches gilt auch für Coming-out-Filme, wenngleich "Siebzehn" von Monja Art gar nicht als solcher zu bezeichnen ist. Vielmehr ist die sexuelle Orientierung der Hauptfigur hier – wie schon in "Die Mitte der Welt" – völlig selbstverständlich. Und damit gibt dieser Film auch ein w. [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 29.04.2017
  • epd Film
    Flirrend zwischen diskreter Dokumentation und behutsamer Inszenierung erzählt Monja Art in ihrem Spielfilmdebüt »Siebzehn« von den Verwirrungen der Gefühle in einer Teenager-Schulklasse auf dem österreichischen Land [mehr..]
    8 / 10
    Veröffentlicht: 21.04.2017
  • Filmrezension.de
    In der Provinz ist die Welt noch in Ordnung? In diesem Spielfilm nicht für 17-jährige Gymnasiasten wie Paula (Elisabeth Wabitsch), die kurz vor dem Abi, kurz vor der Volljährigkeit ihren Weg sucht. Und sich zu gleichaltrigen Mädchen hingezogen fühlt, was freilich eine verborgene Leidenschaft zu bleiben hat: Das Lästern, der Klatsch anderer ist mörderisch, weiß Paula, also himmelt sie heimlich ihre Mitschülerin Charlotte (Anaelle Dészy) an. Die einen festen Freund hat.
    Die Wiener Regisseurin Monja Art interessierte sich in ihrem Spielfilmdebüt, das in Saarbrücken im Januar 2017 den Max Ophüls Preis gewann, für die hormongesteuerten Gefühle samt allen sozialen Konsequenzen in einem Alter des Übergangs zwischen Kind- und Erwachsensein. "Siebzehn" ist nicht unbedingt künstlerisch wertvoll, weiß aber gut, wenn auch nicht brillant von den Nöten einer Schülerin als Einzelkämpferin vor der doppelten Reifeprüfung Schule und Leben zu erzählen.
    [mehr..]
    6 / 10
    Veröffentlicht: 11.04.2017
  • Programmkino
    Vielleicht weil mit 18 die Volljährigkeit beginnt ist 17 ein Alter des Übergangs, eine Phase kurz vor dem Erwachsensein, am Ende der Schulzeit, wenn die Vorstellungen von dem, was man will, wen man liebt, noch offen und unbestimmt sind. In diesem Schwebezustand sieht sich auch Paula (Elisa [mehr..]
    Veröffentlicht: 06.04.2017
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