Crazy Heart (2009)
112 minuten

Crazy Heart
Crazy Heart
Drama
Musikfilm
Romantik
Kinostart: 06.12.2009 (Weltpremiere)
Regie: Scott Cooper
Darsteller: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Colin Farrell, James Keane, Tom Bower, Robert Duvall
Drehort: USA

Inhaltsangabe - Crazy Heart

Bad Blake hat nicht nur vier Ehen, sondern bald auch sein Leben hinter sich, das unaufhaltsam in die Selbstzerstörung treibt. Alkohol und Frauen sind die einzigen Konstanten, wenn der ehemalige Country-Music-Star gelangweilt durch den amerikanischen Südwesten tingelt. Als er aber Jean, Journalistin und allein erziehende Mutter, kennen lernt, verdrängt Romantik plötzlich die Routine, erlebt der Endfünfziger spätes Familienglück.

Rezensionen - Crazy Heart

  • Moviebreak
    „Country-Charme“ nennt Jean die eigenwillige Atmosphäre, die jede Minute des Dramas durchtränkt. Cooper gelingt ein Film wie ein guter Country-Song: eine bewegende Mischung aus Musik, Wehmut, Romantik und Wahrheit. [mehr..]
    7 / 10
    Veröffentlicht: 12.04.2016
  • Filmtipps
    Eigentlich ein durchschnittlicher Hollywood-Film, wie wir es gewohnt sind, inklusive vorhersehbarer Spannungskurve, ABER mit einem grossartigen Jeff Bridges besetzt, der in seiner Rolle brilliert und die anderen Darsteller an die Wand spielt. Ein seh [mehr..]
    7 / 10
    Veröffentlicht: 06.07.2012
  • critic.de
    Dass man solche Geschichten (einschließlich der obligatorischen großen Krise kurz vor Schluss) schon sehr oft gesehen hat, ist schade, weil es deutlich zeigt, wie tausendfach erprobte erzählerische Standards aus individuellen Schicksalen die immer gleichen Bausteine machen. Es ist eben im Film doch nicht jeder auf seine eigene Art unglücklich. Dem Vergnügen an Crazy Heart schadet das aber kaum.
    Filmkritik von Thorsten Funke
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    [mehr..]
    Veröffentlicht: 09.02.2010
  • Filmstarts
    Die Geschichte eines abgehalfterten Musikers, der auf seine alten Tage taumelnd durch die Provinz tingelt, ist nicht gerade cineastisches Neuland. Warum Scott Coopers Regiedebüt „Crazy Heart" aber dennoch unbedingt sehenswert ist, lässt sich prob... [mehr..]
    8 / 10
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  • KultHit
    Das Zentrum der Macht sitzt in Amerika in Sachen Filmkritik ausnahmsweise einmal nicht in Hollywood oder New York, sondern in Chicago. Die einflussreiche Chicago Film Critics Association hat dem jungen Regisseur Scott Cooper 2009 für seinen Debütfilm "Crazy Heart"  einen Preis als "Vielversprechendstem Filmemacher" verliehen. Bei den Golden Globes 2010 holte sich Hauptdarsteller Jeff Bridges die begehrte Trophäe als "Bester Hauptdarsteller in einem Drama" ab, ausgezeichnet wurde auch der Original-Filmsong "Weary Kind" von Ryan Bingham und T-Bone Burnett, der auch Produzent des Streifens ist. Für Scott Cooper, der das Drehbuch selber schrieb und der in Hollywood mit Nebenrollen in Horrorstreifen begann, bedeutet das mit einiger Wahrscheinlichkeit den Beginn einer Traumfabrik-Karriere.Hauptdarsteller Jeff Bridges als Bad Blake ist umwerfend in seiner Rollengestaltung zwischen Knarzigkeit und Versoffenheit, Schüchternheit und Sensibilität. Raubein mit Herz, Alkoholiker mit ebenso viel Whiskey wie Musik im Blut, ein gefallener Held im Kampf mit dem inneren Schweinhund – eine Ikonengestalt wie aus dem Lehrbuch fürs Drehbuchschreiben made in Hollywood, wie sie die Amerikaner so sehr lieben. Insofern hat Scott Cooper alles richtig gemacht. Dass er mit Bridges einen Schauspieler fand, der sich mit Hingabe in seine Aufgabe stürzte, sogar kiloweise für die Rolle zunahm und das Klischee seiner Rolle zudem mit feinen Zwischentönen und hoher Schauspielkunst unterläuft, ist ein Glücksfall. Ansonsten ist der klischeebeladene und in herrlichen Sonnenuntergängen schwelgende Streifen zu biederer Cowboy-Musik eher durchschnittlich und sehr konventionell.Jeff Bridges ("The Big Lebowski") ist mit 60 gereift wie ein gut gelagerter Whiskey und spielt auch so, optisch inzwischen zumindest in diesem Film eine Mischung aus Nick Nolte und Kris Kristofferson. Die in jeder Beziehung sehr blasse Maggie Gyllenhaal ("Batman: The Dark Knight") wird von dem Macho mit Cowboyhut und Dreitage-Bart rasant an die Wand gespielt. Außer heulen und mädchenhaft-bieder gucken umfasst die Palette ihrer schauspielerischen Möglichkeiten wenig. Ein Segen für deutsche Zuschauer, dass ihnen die nervig knödelnde Mickeymaus-Stimme der Actrice des Originals erspart bleibt. Manchmal hat Synchronisation ihre Vorteile. In einer kleinen, aber fein ausgeleuchteten Nebenrollenstudie glänzt Hollywood-Urgestein Robert Duvall ("Glück im Spiel", "Helden der Nacht") als verständnisvoller Kneipenwirt Wayne. Colin Farrell als Country-Star Tommy Sweet spielt übrigens auch mit und irgendwie fällt es nicht weiter auf. So weit gekommen ist es mit dem einstigen Hoffnungsträger Hollywoods aus Irland ("Alexander", "Pride and Glory"), der schon in "Das Kabinett des Dr. Parnassus" nur mehr einen Mini-Auftritt hatte. Dem Schauspieler, der wieder verstärkt in Großbritannien dreht, ist ein neuer Aufwind für seine Karriere zu wünschen. [mehr..]
    7 / 10
    Veröffentlicht: 00.00.0000
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